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Schwankende Schilddrüsenwerte von Über- zur Unterfunktion und zurück |
spikolino
Grünschnabel
Dabei seit: 09.03.2010
Beiträge: 3
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| Schwankende Schilddrüsenwerte von Über- zur Unterfunktion und zurück |
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Hallo, vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Meine Katze wird bald 17 Jahre alt. Seit 8 Jahren ist eine Niereninsuffizienz bekannt, die wir mit Diätfuttermittel bisher gut im Griff hatten. Vor 4-5 Jahren kam noch eine Schilddrüsenüberfunktion hinzu. Auch diese war in den letzten Jahren mit 5 mg Felimazole pro Tag gut eingestellt. Im letzten Jahr musste sie 2 mal wegen eines Fibrosarkoms operiert werden. Im Oktober letzten Jahres bei einer Blutabnahme wurden nun erhöhte Nierenwerte und ein völlig aus dem Ruder gelaufener Schilddrüsenwert T4=13 festgestellt. Sie bekommt seither Renes/Viscum für die Nieren. Felimazole wurde auf 7,5 mg pro Tag erhöht. Nach 6 Wochen hatten wir eine Unterfunktion der Schilddrüse bei -0,75. Felimazole wurde auf 5 mg pro Tag reduziert. Nach weiteren 4-6 Wochen fand sich immer noch eine Unterfunktion. Felimazole wurde auf 2,5 mg pro Tag reduziert. Nach 3 Wochen war ich beim Tierarzt, da die Katze schuppt ohne Ende. Es wurde wiederum eine Schilddrüsenüberfunktion (T4=9,2) festgestellt. Es ist unerklärlich, wie diese starken Schwankungen zu Stande kommen. Auch das Labor wusste keinen Rat. Kann mir hier jemand weiterhelfen? Könnte noch eine andere Erkrankung im Hintergrund stehen? Besteht eine Unverträglichkeit zwischen Renes/Viscum (=homöopathisch) und Felimazole? Die Tierärztin spricht von einer leichten Niereninsuffizienz.
Vielen Dank im voraus.
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09.03.2010 20:45 |
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madvet
Tripel-As

Dabei seit: 27.02.2010
Beiträge: 220
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bei deiner katze sind nur die erhöhten werte relevant, die therapie mit felimazol passt, vermutlich wird sie die 7,5 mg brauchen.
ursache:
sog. euthyroid sick syndrome. bedeutet: we rte falsch niedrig, da andere erkrankungen (z.b. in deinem fall fibrosarkom) vorhanden sind.
mfg madvet
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10.03.2010 20:04 |
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spikolino
Grünschnabel
Dabei seit: 09.03.2010
Beiträge: 3
Themenstarter
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Hallo,
okay. Besten Dank für die Antwort. Das Problem ist aber, dass sie auch die körperlichen Symptome einer Unterfunktion zeigt. Das heißt sie nimmt zu. Außerdem habe ich beobachtet, dass bei der Überfunktion die Blutabnahme kein Problem ist (es sprudelt richtig), hoher Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz, usw.. Bei der Unterfunktion gibt sie fast kein Blut. Was passiert also, wenn ich ihr trotz der Symptome weiter 7,5 mg gebe?
Mfg
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11.03.2010 15:49 |
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madvet
Tripel-As

Dabei seit: 27.02.2010
Beiträge: 220
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um eine tatsächliche unterfunktion nachzuweisen (bei katzen seeehr selten, auch wenn sie felimazol bekommen), müsste man in einer phase mit niedrigem T4 auch TSH messen.
wenn TSH-wert erhöht ist, liegt tatsächlich eine unterfunktion vor und man müsste die felimazoltherapie entsprechend reduzieren.
wenn TSH normal oder erniedrigt ist, dann liegt keine schilddrüsenunterfunktion vor und die symptome der katze müssen eine andere ursache haben.
mfg madvet
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11.03.2010 19:24 |
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spikolino
Grünschnabel
Dabei seit: 09.03.2010
Beiträge: 3
Themenstarter
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Okay. Vielen Dank. Habe nachgeschaut, wir haben nur T4 gemessen. Werde dies morgen mit einer Tierärztin besprechen.
Vielen vielen Dank
Mfg Spikolino
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11.03.2010 20:34 |
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